Ein Abend voller leiser Dramatik, feiner Spannung und brasilianischer Seele.
Manchmal braucht es keine Lautstärke, um Spannung zu erzeugen. Manchmal genügt Vertrauen. Wenn Alec Orea und Gabriel Grossi die Bühne teilen, entsteht genau dieser seltene Zustand: Musik, die atmet, zuhört, antwortet – und dabei eine stille Intensität entfaltet, der man sich kaum entziehen kann.
Seit über einem Jahrzehnt verbindet die beiden eine enge musikalische Partnerschaft, gewachsen in unterschiedlichsten Projekten und gefeierten Konzerten, unter anderem an der Seite der brasilianischen Legende Raul de Souza. Was diese Verbindung so besonders macht, ist ihre Selbstverständlichkeit: Ideen fliessen mühelos, Rollen wechseln organisch, jede Geste wirkt präzise und frei zugleich. Keine Effekte, keine Pose – nur Musik im konzentrierten Dialog.
Alec Orea, geboren in Brasilien als Sohn eines klassischen Pianisten, bewegt sich seit Jahren souverän zwischen Welten. Seine Musik speist sich aus brasilianischen Wurzeln, zeitgenössischem Jazz, philosophischer Tiefe und einem feinen Gespür für Klangfarben. Internationale Auszeichnungen, Einladungen nach New York, Europa und Indien sowie Zusammenarbeit mit Musiker:innen wie Flora Purim, Airto Moreira oder Will Vinson haben ihn zu einer der eigenständigsten Stimmen seiner Generation gemacht. Seine Kompositionen sind offen, vielschichtig – und immer voller Raum für das Unerwartete.
Gabriel Grossi gilt als Phänomen der Mundharmonika. Virtuos, lyrisch, rhythmisch präzise – und weit entfernt von gängigen Klischees des Instruments. Er hat der Harmonica im Jazz und in der brasilianischen Musik eine neue Sprache gegeben und ist international gefragt als Solist, Sideman und Klanggestalter. In diesem Quartett ist er nicht „Feature“, sondern gleichberechtigter Erzähler – mit einer Stimme, die zugleich singt, flüstert und tanzt.
Das Line-up wird komplettiert durch eine 100 % brasilianische Rhythmusgruppe:
Rubem Farias am Bass und Matheus Jardim am Schlagzeug sorgen für Tiefe, Beweglichkeit und ein elastisches Fundament, auf dem sich die Musik frei entfalten kann. Zusammen formen sie ein Quartett, das Präzision und Offenheit, Struktur und Risiko in perfekter Balance hält. Das Repertoire verbindet Originalkompositionen mit sorgfältig ausgewählten Neuinterpretationen – immer mit dem Fokus auf Spontaneität und gegenseitiges Vertrauen. Jeder Ton trägt Geschichte in sich, jeder Moment bleibt offen für das Jetzt. Dieses Konzert ist kein Ereignis zum Nebenbeihören. Es ist eine Einladung zur Nähe. Ein Konzert für alle, die sich gerne verführen lassen – von Musik, die bleibt.
Joaquin Sosa - Clarinet
Alec Orea - Piano, Keys
Rubem Farias - Bass
Matheus Jardim - Drums
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Sonntag 15. März 2026, 20:30 - 00:00 Uhr
- Ort Pflegi Muri, Nordklosterrain 1, 5630 Muri
- WWW www.murikultur.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: guidle.com





