«Der Film basiert lose auf zwei separaten realen Ereignissen, die dem philippinischen Publikum gut bekannt waren: einem Generalstreik und einer Geiselnahme in Manila, die in einer Schiesserei zwischen Polizei und ‹Kriminellen› gipfelte. Beide Ereignisse werden in der Geschichte von Turing, einem Druckereiarbeiter, miteinander verknüpft. Seine Frau ist schwanger, und sie sind hoch verschuldet: Für das Versprechen von mehr Geld unterzeichnet Turing deshalb eine Vereinbarung, wonach er der von seinen Kollegen gegründeten Gewerkschaft nicht beitreten wird. Als es zu einem Streik kommt und seine Frau ins Krankenhaus eingewiesen wird (was seine Schulden noch erhöht), hat Turing nun weder die Unterstützung der Betriebsleitung noch die seiner Kollegen.» (Melbourne Int. Film Festival, Aug 2025)
Gegen den Widerstand des Marcos-Regimes lief der Film im Wettbewerb in Cannes und wurde später auch für den Oscar als Bester Internationaler Film nominiert. Dem Regime missfiel die ungeschminkte Darstellung von Arbeitskämpfen, die durch dokumentarisches Material bekräftigt wurde. Der Titel Bayan ko beruft sich ausserdem auf einen antiamerikanischen Protestsong der 30er-Jahre, der später jedoch zur Hymne der Anti-Marcos-Bewegung wurde. (tb)
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Dienstag 24. Februar 2026, 20:45 - 00:00 Uhr
- Ort Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich
- WWW www.filmpodium.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch
