© Elisabeth Wäckerlin Ein Literaturaustausch zum Buch von Therese Bichsel
1816 blieb der Sommer aus. Es regnete in Strömen, Unwetter führten zu Erdrutschen und Überschwemmungen, bis weit in den Juli hinein schneite es. Die Ernte fiel gering aus, die Preise stiegen. Die Menschen waren verunsichert, suchten nach Erklärungen. In Teilen der Schweiz kam es im Folgejahr zu Elend und Hunger. In ihrem Roman nähert sich die Autorin drei Frauen aus dieser Zeit. Der jungen Appenzellerin Anna Kathrin Diem droht Not, die Vorräte auf dem Bauernhof und der Verdienst aus der Weberei schwinden. Die Berner Pfarrfrau Elisabeth Kuhn erlebt die Krise im Emmental und versucht dort, das Leid zu lindern. Die englische Dichterin Mary Shelley hält sich am Genfersee auf. Aus der Vision des Dunklen entsteht ihr Schauerroman «Frankenstein».
Therese Bichsel verwebt in ihrem Roman eng Geschichte und Fiktion zu einem eindringlichen Zeitporträt.
Was war geschehen?
Im April 1815 ist in Indonesien der Vulkan Tambora ausgebrochen; ein lokales Ereignis, das vor Ort ca. 70 000 Todesopfer forderte und im Folgejahr klimatische Auswirkungen auf den ganzen Globus hatte. Das Jahr 1816 ist als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte eingegangen.
Herzlich willkommen zu dieser Diskussionsrunde. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Mittwoch 25. Februar 2026, 19:00 - 21:00 Uhr
- Ort Treffpunkt Wittigkofen, Jupiterstrasse 15, 3015 Bern
- WWW petrus.refbern.ch
- Veranstalter refbern.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)





