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Swiss Dance Days: «parade d’intimidation aigre-douce»
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Tojo Theater, Bern

Swiss Dance Days: «pa­ra­de d’in­ti­mi­da­ti­on aig­re-douce»

Freitag, 13. Februar 2026

Von Théâtre d l'extrême.

13.02. auf dem Vorplatz der Reitschule
14.02. auf dem Bahnhofsplatz

„Bittersüsse Einschüchterungsparade“ – so lässt sich in etwa der Titel dieser mitreissenden und wütenden Outdoor-Performance der jungen Lausanner Compagnie Théâtre de l’extrême um Luana Volet übersetzen. Und der Titel ist Programm: Eine Gruppe von Frauen taucht unvermittelt auf, gibt den Rhythmus vor und lädt das um sie herumstehende Publikum dazu ein, ihnen zu folgen. Tänzerisch-akrobatisch formen die energiegeladenen und kraftvollen Körper den Raum, lenken und konfrontieren die Blicke der Zuschauenden. Dabei versetzen die Performerinnen sich und das Publikum in einen schwebenden Moment der Potenzialität – dieses ,kurz davor‘, wo noch nichts geschehen ist, aber noch alles passieren kann. «parade d’intimidation aigre-douce» ist Stück, Parade und Performance zugleich. Und es ist eine feministische und antirassistische Einladung, das Verhältnis zwischen öffentlichem Raum und Personen, die darin oftmals wenig(er) repräsentiert sind, aufzurütteln. Eine programmatische Forderung, Widerstand und Gegenwehr auszuleben – mit Extravaganz, Zerbrechlichkeit und einer guten Portion Spott.

Konzept/Performance: Luana Volet, Françoise Paca Gautier, Daniela Vargas, Carla Manrique. Ausstattung: Marie Romanens, Stanislas Delarue, Astrid Durocher, Luana Volet. Yeux extérieurs: Ana Laura Nascimento, Lia Schädler, Elisabeth Merle, Jane Fournier. Kollaboration: Martha Mutapay. Trailer: Laura Gönczy. Fotos: Alan Heiniger.

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Informationen zur Veranstaltung

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