Eine traurige KomödieEin Landgut, eine Familie von Kunstschaffenden und Ferien, in denen alle etwas wollen, das gerade unerreichbar scheint. Medwjedenko liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, Kostja liebt Nina. Doch so sehr Kostja selbst darum ringt, von ihrer Mutter Arkadina gesehen zu werden – Kostjas eigener Blick bleibt blind für Nina. Nina kämpft um Zugehörigkeit und einen eigenen Platz und Kostja kann ihr nicht geben, was sie braucht. Und dann wendet sich Nina ausgerechnet Trigorin zu: dem Liebhaber ihrer Mutter, dem gefeierten Schriftsteller, um dessen Anerkennung Kostja selbst ringt.Alle auf diesem Landgut wollen geliebt und gesehen werden. Niemandes Wunsch geht in Erfüllung. Was wie Pech aussieht, entpuppt sich als Frage der Macht.In seiner Bearbeitung von Tschechows Möwe macht Martin Crimp aus persönlichem Scheitern ein Machtverhältnis. Jaz Woodcock-Stewart besetzt Konstantin und Sorin mit Frauen. Wer darf eigentlich scheitern?Wer wird dafür gefeiert – und wer verschwindet? In der Liebe wie in der Kunst erklären wir Menschen zu Genies und werten sie kurz darauf wieder ab.Mit ‹Die Glasmenagerie› war Jaz Woodcock-Stewart bereits in Basel zu erleben. Die Jury des Theatertreffens Berlin würdigte die Inszenierung als «eine leise, zeichenstarke, berührende Arbeit» und lud sie zum Festival ein. Nun widmet sich die britische Regisseurin erneut einem Klassiker der Weltliteratur.Ca. 3 Stunden 40 Minuten inklusive PauseBearbeitung von Martin Crimp (Schweizer Erstaufführung)Interessant für Menschen ab 15+With English surtitles
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Samstag 17. Oktober 2026, 19:00 - 21:00 Uhr
- Ort Theater Basel, Theaterstrasse 7, 4010 Basel
- WWW www.theater-basel.ch
- Vorverkauf www.theater-basel.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: agendabasel.ch



