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Kammermusik-Matinee
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Tonhalle Zürich, Zürich

Kam­mer­mu­sik-Ma­ti­nee

Sonntag, 15. März 2026

Ferdinand de Jean war hauptberuflich Chirurg, nebenbei aber auch ein begabter Flötist, der die brillante Idee hatte, bei Mozart «3 kleine, leichte, und kurze Concertln und ein Paar quattro auf die Flöte» zu bestellen. Das Flötenquartett KV 285a ist (genau wie die beiden Flötenkonzerte) ein Resultat dieses Auftrags. Dazu gibt es in diesem Konzert zwei Klavier-Trios: Einerseits Arvo Pärts «Mozart-Adagio», in dem der estnische Komponist das Adagio aus Mozarts früher Klaviersonate KV 280 mit viel Respekt vor dem Original und gezielt gesetzten eigenen Klängen bearbeitete: eine musikalisch-spirituelle Begegnung zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert. Andererseits wird jenes Klaviertrio Nr. 1 gespielt, das Anton Arenskij, der Lehrer von Rachmaninow, Skrjabin und vielen weiteren russischen Komponisten, in Erinnerung an den Cellisten Karl Davidoff schrieb.

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