Besetzung: Nóra Szabó: portativ organ/vocals, Sophia Göken: piano/synths/vocals
«Espoir» vereint zwei unterschiedliche musikalische Welten auf der Suche nach neuen Verbindungen.
Das Programm basiert auf einem Stück aus dem 14. Jahrhundert aus dem Faenza Codex, eines der frühesten und wichtigsten Sammlungen von Tastenmusik. Das ursprüngliche Lied hiess «J’ay grant désespoir de ma vie» – «Ich habe grosse Verzweiflung in meinem Leben». In einer späteren Bearbeitung desselben Stücks wurde aus désespoir (Verzweiflung) éspoir (Hoffnung) - Verzweiflung wurde zu Hoffnung. Diese Veränderung erinnert daran, dass Musik immer die Handschrift der Ausführenden trägt - und jede Aufführung eine neue Interpretation ist. Durch historische und neue Kompositionen interpretieren die beiden Musikerinnen alte Melodien neu. Das Programm ist ein spiegelnder Dialog zwischen einem der frühesten und einem der neuesten Tasteninstrumente - der Portativorgel und dem Klavier.
Informationen zur Veranstaltung
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