Carlo Gesualdo da Venosa – berühmt und berüchtigt: Adliger, Komponist und Mörder. Erstmals präsentieren die Basler Madrigalisten Gesualdos Musik in einer Fassung mit Gambenconsort.
Gesualdo und die Madrigalkunst seiner Zeit.
Carlo Gesualdo da Venosa – berühmt und berüchtigt: Adliger, Komponist und Mörder. Doch die Aufmerksamkeit um den Skandal, der sich um seine Person rankt, überschattet oft seine musikalische Leistung: Er zählt zu den faszinierendsten Figuren der Musikgeschichte. Mit chromatischer Kühnheit, emotionalen Extremen und polyfoner Raffinesse sprengt er die Grenzen der Spätrenaissance. Sein Madrigal Luci serene e chiare steht im Zentrum eines spannenden Programms, das die musikalische Vielfalt der späten Renaissance beleuchtet. Erstmals präsentieren die Basler Madrigalisten Gesualdos Musik in einer Fassung mit Gambenconsort. Die Kombination mit Vokalmusik verspricht eine eindrucksvolle Verschmelzung der Timbres und eine neue, farbenreiche Perspektive auf seine Werke.
Das Konzert stellt die Madrigale von Don Carlo Gesualdo da Venosa und Claudio Monteverdi einander gegenüber und öffnet einen klanglichen Raum, in dem Gesualdos visionäre Harmonik mit den stilistischen Strömungen seiner Zeit in Dialog tritt. Ergänzt durch Werke von Marenzio, Cifra, Vecchi und der Komponistin Vittoria Raffaella Aleotti – einer der ersten Frauen, die ein eigenes Madrigalbuch veröffentlichten – wird das Panorama um 1600 musikalisch greifbar.
Basler Madrigalisten
Dryades Consort Viola da Gamba
Informationen zur Veranstaltung
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