Sol Gabetta | Bertrand Chamayou
Die argentinische Cellistin Sol Gabetta und den französischen Pianist Bertrand Chamayou verbindet eine über 20jährige Künstlerfreundschaft. Ihr Zusammenspiel wird von der Presse als «kongenial» und mit «hingebungsvoller Intensität» beschrieben.
In ihrem neuen Cellosonaten-Programm trifft eine für Rachmaninow außergewöhnlich kraftvolle Musik auf den nordischen Melancholiker Grieg. Rachmaninow war ein großer Bewunderer von Grieg, dessen Klavierkonzert sein Lieblingskonzert war. Seine Cellosonate entstand kurz nach seinem 2. Klavierkonzert, dass wie ein Befreiungsschlag nach einer Zeit schwerer Depressionen mit erfolgreicher Therapiebehandlung wirkt. Seine Cellosonate steht ganz im Zeichen dieser Aufbruchsstimmung. Grieg schrieb die Sonate 1882/83 während einer tiefen persönlichen Krise, die von Krankheit, einer Ehekrise und schöpferischen Selbstzweifeln geprägt war. Gewidmet hat er die Cellosonate seinem Bruder John, der ein erfolgreicher Geschäftsmann war und in einen grossen Teil seiner Freizeit mit seinem Instrument verbrachte.
Sol Gabetta, Violoncello
Artist in Residence 2026
Bertrand Chamayou, Klavier
Benjamin Britten (1913-1976)
Cellosonate c-Moll op. 65
Edvard Grieg (1843-1907)
Cellosonate a-Moll op. 36
Pause
Witold Lutosławski (1913-1994)
«Grave», Metamorphosen für Violoncello und Klavier
Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Cellosonate g-Moll op. 19
Informationen zur Veranstaltung
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