Schriftstellerin Felicitas Hoppe und Literaturwissenschaftler Thomas Strässle über Lügen, Literatur und die Gegenwart
Anlässlich der Ausstellung «Phänomen Münchhausen» im Strauhof unterhalten sich Felicitas Hoppe und Thomas Strässle über das Verhältnis von Literatur und Wahrheit. In ihrer fiktiven Autobiografie «Hoppe» (2013) kreiert die Autorin ein Geflecht von Selbstbehauptungen, in dem sich Fiktion und Wirklichkeit und Fantasie konstant überlagern. Hoppe gibt zwar vor, der Wahrheit über sich selbst nachzugehen, doch nichts in diesem Roman scheint verlässlich. Was wie ein literarisches Spiel anmutet, verweist bereits auf die postfaktische Gegenwart. Mit Erzählungen und täuschender Desinformation setzt sich auch Strässle in seinem Buch «Fake und Fiktion» (2019) auseinander. Im Gespräch erkunden Felicitas Hoppe und Thomas Strässle den Erzählraum zwischen (Auto-)fiktion und erfundenen Fakten.
Im Literaturhaus Zürich
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