Wieder und wieder findet der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann in Robert Walsers Weltsichten scharfsinnige Entsprechungen zu dem, was ihn als Mensch und Künstler beschäftigt, so auch in seinem neusten Theaterabend für das Schauspielhaus Zürich. Ein Meister war Robert Walser darin, das scheinbar Nebensächliche wachsen zu lassen. Er verehrte zaudernde Wölkchen, träumerische Unwissenheit oder gedankenlose, weil nur gedachte Gedanken, und folgert: «Seriöseste Menschen haben mitunter eine Langezeit nach der Ungezwungenheit des Spielens.»
Nicht zuletzt darum wird Häusermann selbst mit seinem Trio und dem Streichquartett Kubus Kollektiv auf der Bühne sein, gemeinsam mit drei Schauspieler*innen konzertierend und spielend. Der Sound einer Waschmaschine hier, das Rauschen einer akribisch ausgeführten Komposition dort. Das eine im anderen zu erleben, wird zum lustvollen Spiel. Alltags-Petitessen in einer Stadtfassade aus Papier verwickeln sich in Gedanken über das Menschsein.
«Wo die Ferne verschwindet, rückt die Nähe zärtlich nahe.» – Robert Walser
Unterstützt von der Else v. Sick Stiftung
TONBEISPIELE
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Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Donnerstag 19. Februar 2026, 20:00 Uhr
- Ort Pfauen, Rämistrasse 34, 8001 Zürich
- WWW www.schauspielhaus.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch




