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Gestört erzählt:  Anorexie, Trauma und Selbstakzeptanz
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Karl der Grosse, Zürich

Ge­stört er­zählt: An­ore­xie, Trau­ma und Selbst­ak­zep­tanz

Dienstag, 12. Mai 2026

Gestört erzählt: Anorexie, Trauma und Selbstakzeptanz – Live-Talk mit einem Psychotherapeuten und einer Betroffenen

Wie ein Schatten, der sie nicht mehr loslässt, ist die Anorexie (Magersucht) seit mehr als zehn Jahren Zoës ständige Begleiterin. Nach aussen verkörperte sie lange das leistungsstarke Vorzeigekind, während innerlich ein anhaltender Konflikt tobte. Ausgeprägter Perfektionismus und der Druck, Erwartungen erfüllen zu müssen, ebneten den Weg in die Essstörung. Später verstärkte eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) infolge sexualisierter Gewalterfahrung die Erkrankung zusätzlich.

Auch heute ist die ausgebildete Bühnentänzerin im Tanz- und Leistungssportbereich immer wieder mit Bodyshaming, der abwertenden Bewertung des Körpers anderer Menschen, konfrontiert. Im moderierten Gespräch mit dem Psychotherapeuten Matthias Boss erzählt Zoë, wie sie sich zunehmend bewusst für Selbstakzeptanz und Offenheit entscheidet – und damit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen setzt.

In der Veranstaltungsreihe Gestört erzählt sprechen Menschen offen über ihren Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Unterhaltungen bieten einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Betroffenen, räumen mit gängigen Vorurteilen auf und fördern den Austausch über tabuisierte Themen. Der Titel greift den Begriff «gestört» bewusst auf, um ihn kritisch zu hinterfragen und neu zu besetzen: Menschen mit psychischen Erkrankungen erzählen aus ihrer eigenen Perspektive und lösen sich damit von einseitigen Zuschreibungen.

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Informationen zur Veranstaltung

Obacht!

Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.

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