Live-Musik: André Desponds (Piano)
Verfilmung von Maxim Gorkis Erzählung, in der eine Mutter sich mit ihrem politisch kämpfenden Sohn und damit mit der revolutionären Arbeiterbewegung zu solidarisieren beginnt. Die Mutter gehört zu den Meisterwerken der Filmgeschichte und ermöglichte den internationalen Durchbruch des Regisseurs Wsewolod Pudowkin, der die «grosse Gegenfigur zu Eisenstein ist. Wie Eisenstein gab auch Pudowkin dem sozialen Pathos der Revolution einen Ausdruck, der wesentlich auf dem Stilmittel der Montage basierte. Aber Pudowkins Filme haben einen weicheren, lyrischeren Charakter als die Eisensteins; sie besitzen individualisierte Helden, das erzählerische Moment spielt in ihnen eine stärkere Rolle. Auch ist Pudowkins Anwendung der Montage verschieden von der Eisensteins: Montage ist bei Pudowkin nicht Ausdruck eines Konflikts, sondern einer Kontinuität.» (Deutsches Filminstitut, Mrz 2005)
«Tatsächlich verdankte der Film nicht zuletzt dem meisterhaften Spiel Wera Baranowskajas in der Rolle der Mutter seine Wahrheit und Intensität.» (Ulrich Gregor / Enno Patalas: Geschichte des Films)
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Donnerstag 22. Oktober 2026, 18:30 - 00:00 Uhr
- Ort Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich
- WWW www.filmpodium.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch





