Wie lebt man weiter, wenn alles, was das eigene Leben ausmacht, plötzlich nicht mehr gültig ist? Marina Vidovic erzählt ihre unglaubliche, aber wahre Geschichte über eine Embryonenvertauschung, die zwei Schwestern auf eine erschütternde Suche nach ihrer Identität führt.
Durch einen Zufall entdeckt Marinas Schwester Kristina, dass sie aufgrund ihrer Blutgruppe gar nicht mit ihren Eltern verwandt sein kann. Die Wahrheit ist noch schockierender: Es stellt sich heraus, dass in der Geburtsklinik der Mutter ein fremder Embryo eingesetzt wurde, und dass auch Marina betroffen ist – sie entstand als zufälliger Genmix im Reagenzglas. Zwar ist sie die Tochter der Mutter, aber wer der Vater ist, kann vorerst nicht eruiert werden.
Eine biografische Erzählung, die Verantwortung und Macht im medizinischen Alltag beleuchtet und zugleich eine gesellschaftspolitische Analyse ist. Ein kraftvolles Plädoyer für das Recht auf die eigene Geschichte und die Bedeutung von Identität in einer komplexen Welt.
Moderation: Karin Labhart.
© Bild: Gerry Ebner
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Sonntag 25. Oktober 2026, 13:30 - 00:00 Uhr
- Ort Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch
