Eine Reise in das Mysterium der Menopause.
Der weibliche Körper ist im Laufe des Lebens mehrmals starken hormonellen Veränderungen unterworfen. Wenn Frauen in die Fünfziger kommen, leiden viele an Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gedächtnisproblemen und Erschöpfungszuständen. Rund ein Drittel entwickelt so massive Probleme, dass ihr Arbeits- und Sozialleben davon stark beeinträchtigt ist. Der Gang zu Ärzt:innen bringt meist wenig, da es über die Menopause kaum Erkenntnisse gibt, obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung davon betroffen ist. Die Regisseurin Louise Unmack Kjeldsen nimmt ihre eigene Krise zum Anlass für eine persönliche und wissenschaftliche Reise in das tabuisierte Thema. Sie spricht mit Frauen, für die die Menopause keine blosse hormonelle Veränderung ist, sondern eine existenzielle Verschiebung – körperlich, psychisch, sozial. Und sie reist zu führenden Wissenschaftlerinnen, die Symptome der Wechseljahre mit einem dreifach höheren Alzheimer-Risiko, Depressionen oder einer hohen Selbstmordrate in Zusammenhang bringen. Generationen von Frauen haben still gelitten; erst allmählich werden die gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen deutlich. "Mein neues altes Ich" ist ein wichtiger, erhellender Film, der die Menopause in ein neues Licht rückt, Frauen Mut macht und zeigt, wie dringlich es ist, darüber zu sprechen und mehr Forschung zu Frauengesundheit einzufordern.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Samstag 19. September 2026, 11:45 Uhr
- Ort Kinok – Cinema in der Lokremise, Grünbergstrasse 7, 9000 St. Gallen
- WWW www.kinok.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: saiten.ch





