Als Exilautor in der Schweiz hat Wagdy El Komy die komplexe Beziehung zwischen Zwangsmigration und Zugehörigkeit am eigenen Leib erfahren.
Als Exilautor in der Schweiz hat Wagdy El Komy (ursprünglich aus Ägypten) die komplexe Beziehung zwischen Zwangsmigration und Zugehörigkeit am eigenen Leib erfahren.
Im Rahmen dieser englischsprachigen Veranstaltung werden wir zwei Kurzgeschichten besprechen, die vor kurzem auf Weiter Schreiben Schweiz publiziert wurden, einer Plattform für Exilautor:innen in der Schweiz. Wagdy El Komys Kurzgeschichten setzen sich mit dem Mythos von Noahs Arche auseinander und bringen diesen in Bezug zur westeuropäischen Asylpolitik. Durch diesen Akt des Umschreibens wirft El Komy Fragen auf zu Themen wie Solidarität, Ethik und Zugehörigkeit; die Geschichten zeigen ein kritisches Spiegelbild fremdenfeindlicher Diskurse, auch in der Schweiz. Die Diskussion fokussiert u.a. auf den Wert von Literatur und Geschichtenerzählen als Kraft des Widerstands.
Ort: Zurich James Joyce Foundation, Augustinergasse 9, 8001 Zürich
Zeit: Mittwoch, 4. November, 2026, 18:30 Uhr (in englischer Sprache)
Der Eintritt ist kostenlos. Bitte reservieren Sie ihre Tickets via info@joycefoundation.ch.
Teil der Reihe "Poetographien: Literarische Dialoge Zurich James Joyce Foundation"
Ein Projekt von
Informationen zur Veranstaltung
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