Wenn ein Kind seine Heimat verlässt
Ein Koffer, ein Kuscheltier, eine fremde Sprache – und der Mut, neu anzufangen. Der Abend «Über das Gras gehen» fragt: Was bleibt von der Heimat, wenn man sie als Kind verlassen muss? Was nimmt man mit, was lässt man zurück?
Der Schweizer Autor Francesco Micieli liest aus seinen Texten über Entwurzelung, Erinnerung und Ankommen. Die Musikerinnen und Musiker Nina Tajč und Gašper Gortner begleiten den Abend klanglich – zwischen Stille und Aufbruch. Durch den Abend führt Catherine Gasser.
📅 Samstag, 16. Mai 2026
🕖 Ab 19:00 Uhr – Essen | Ab 20:00 Uhr – Lesung und Musik
📍 Breitsch Träff, Breitenrainplatz 27, Bern
🎟️ Eintritt frei | Kollekte
In Zusammenarbeit mit Müller & Schade, Rendezvous und Lupi Solidali
Über das Buch
Francesco Micieli erzählt die Geschichte des Jungen Odi, der seine Grosseltern in Kalabrien zurücklassen muss und allein mit dem Zug in die Schweiz zu seinen Eltern reist. Die lange Bahnfahrt wird zur Odyssee – begleitet von Figuren, die wie Grazien und Sirenen aus der griechischen Mythologie anmuten.
Das Buch ist keine blosse Autobiografie, sondern – wie Micieli im Nachwort schreibt – «eine Einladung, die Reise noch einmal schreibend zu unternehmen». Die Widmung gilt «den Kindern, deren Reise wegen Krieg, Armut und Hungersnot weg von den Eltern geht».
Über den Autor
Francesco Micieli wurde 1956 in Kalabrien geboren und kam als Kind ins Emmental. Er gilt als einer der Pioniere der Schweizer Migrationsliteratur und lebt heute in Bern. «Über das Gras gehen» erschien 2026 im Verlag die Brotsuppe, Biel (100 Seiten, CHF 24.00, ISBN 978-3-038671-20-6).
Das Buch ist erhältlich bei Müller & Schade, Moserstrasse 16, Bern (Musik & Buch – seit 1850), und im Buchhandel.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.





