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Zucker und Baumwolle: Europa im Kontext von Sklaverei und früher Globalisierung
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Historisches und Völkerkundemuseum, St. Gallen

Zu­cker und Baum­wol­le: Eu­ro­pa im Kon­text von Skla­ve­rei und frü­her Glo­ba­li­sie­rung

Mittwoch, 22. April 2026

Vortrag im Rahmen der Ausstellung «Die Welt ins Museum. Vom Handeln, Sammeln und Entdecken», mit Prof. Dr. Christof Dejung.

Wieso ist die Schweiz so reich geworden? Und wie hängt der wirtschaftliche Aufstieg Europas mit dem Kolonialismus zusammen? Diese Fragen werden in der historischen Forschung seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Der Vortrag beleuchtet die Rolle von Sklaverei, kolonialer Expansion und globalen Handelsbeziehungen für die Industrialisierung und die Herausbildung der kapitalistischen Wirtschaft. Dabei wird unterschieden zwischen dem Atlantikhandel einerseits, der wesentlich durch Plantagenwirtschaft und Sklavenarbeit geprägt war, und dem Handel mit Asien andererseits, durch den indische und chinesische Luxusgüter nach Europa kamen. Die europäischen Fabrikanten versuchten, diese Produkte zu imitieren, was einen wesentlichen Anreiz für die industrielle Revolution darstellte.

Vortrag: Zucker und Baumwolle: Europa im Kontext von Sklaverei und früher Globalisierung, Vortrag im Rahmen der Ausstellung «Die Welt ins Museum. Vom Handeln, Sammeln und Entdecken», mit Prof. Dr. Christof Dejung, Universität Bern.

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Informationen zur Veranstaltung

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