Getrennt und neu kombiniert
Das Ausschneiden und Neuarrangieren bereits vollendeter Werke ist in der Kunstgeschichte kein Einzelfall. Nicht erst Paul Klee, sondern bereits Eduard Manet traf solche Entscheidungen, um Perspektive und Gesamtkomposition eines Bildes zu optimieren. Mehr als 300 Werke hatte Paul Klee innerhalb seiner Künstlerlaufbahn auseinandergeschnitten und neu kombiniert. In der Sammlung Rosengart finden sich einige Beispiele hierfür. Klees Aquarelle «Doppelzelt» sowie «Eros» von 1923 aus seiner Zeit Bauhaus gehören hierzu. Der Frage, wie sich die einzelnen Kompositionen nach diesem Prozess verändert haben, geht Dr. Kerstin Bitar in ihrer Werkbetrachtung nach.
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