Über die «taches», die Maltechnik von Paul Cézanne
Anlässlich seines 120. Todestages ist die Werkbetrachtung Paul Cézanne, dem bedeutenden Wegbereiter der klassischen, modernen Malerei gewidmet. Seine Landschaftsdarstellung von L’Estaque, einem ehemaligen Fischerdorf bei Marseille, setzte er mit Farbflecken, den sogenannten «taches», zusammen. Seine Palette bestand aus fünf leuchtenden Farben und deren verschiedenen Untertönen. Er entwickelte beim Auftrag dieser Farben einen neuen Stil, der wesentlich für die Entwicklung der klassischen modernen Malerei werden sollte. Ein ausgezeichnetes Beispiel hierfür ist die 1882 ausgeführte Vedute des Dorfes und des Mittelmeeres am Horizont. In ihrer Werkbetrachtung wird Dr. Kerstin Bitar auf diese besondere Technik und die Überlegungen des provenzalischen Malers hierzu eingehen.
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