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Dos
Am Rand
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Rapport

Theater Neumarkt, Zürich

Am Rand

Mercredi, 25. Février 2026

Ein mächtiger Text über Gewalt, Begehren und Projektionen – intensiv, verstörend, aktuell. Ein Theaterabend, der unter die Haut geht.

Das französische Original von Claudine Galea erschien schon 2010, doch die AM RAND beschriebenen Dynamiken könnten sich nicht aktueller anfühlen. Die berühmte Handy-Fotografie aus dem US-Gefängnis von Abu Ghraib im Jahre 2003, auf dem eine amerikanische Soldatin einen arabischen Gefangenen an der Leine hält, zieht eine Frauen*stimme in ihren Bann.

Wie autofiktional der Text agiert, bleibt dabei offen, denn der Sprung von einer privaten Ebene zu einem eher vulgären Voyeurismus lässt nicht lange auf sich warten und zieht die Zuhörenden tiefer und tiefer in die kreisenden Gedanken dieser Frau*.

Die Fotografie wird dabei zur Projektionsfläche der eigenen Gewalterfahrungen, aber auch des tiefen Begehrens. Sich ihrer Lust hingebend, folgt die Stimme ihren Assoziationen mit der Fotografie, zersetzt sich dabei selbst, psychoanalytische Übertöne beginnen widerzuhallen, sie findet in der Soldatin immer mehr Frauen* ihres Lebens: Partner*innen, Mütter, die sich nach und nach im Strudel der Worte allesamt in dieses ambivalente Bild von Zerstörung und Begierde ineinander falten.

Miriam Japp liebt diesen Text, seit sie ihn im Leserat entdeckt hat, und Michèle Pralong kennt den Text gut, hat ihn schon auf Französisch im Genfer Theater Poche inszeniert und ist daher bestens geeignet, diesen mächtigen Text in seiner ganzen Kraft erfahrbar zu machen, heute, für Zürich – für alle.

Dauer: 50 Minuten

Inhaltshinweis: Ein Teil der Vorstellung findet in Dunkelheit statt

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Informations sur l'événement

Obight !

Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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