Liebesbekenntnisse an Männer, (un)veröffentlichte Archivalien und eine unendliche Forschungsgeschichte
Moritz Weber nimmt die heteronormative Chopinologie in den Blick und zeigt, wie homosexuelle Aspekte in der Chopin-Biografie seit jeher verdrängt wurde. Die simple Frage, ob Chopin „schwul“ war, greift zu kurz, denn spannender ist, was die intensiven Männerbeziehungen mit seinem Leben, seiner Kunst und seiner Nachwirkung machten.
Weber outet den polnischen Nationalhelden, demontiert das Pathos, das sich um ihn gelegt hat, und bringt dabei die menschlichen, mitunter amüsanten Züge eines Genies zum Vorschein. Im Zentrum steht nicht Chopins Homestory, sondern ein illustres Netzwerk aus Freunden, Künstlern, Liebhabern – und eine kulturelle Epoche, in der Kunst, Begehren, Freundschaft und gesellschaftliche Rollen eng miteinander verflochten waren.
Michael Schläfli wird mit Moritz Weber über sein Werk sprechen.
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Mardi 13. Octobre 2026, 19:00 Uhr
- Ort Buchhandlung QueerBooks, Herrengasse 30, 3011 Bern
- Réservation préalable www.queerbooks.ch
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :bka.ch
