In den ersten Einstellungen verwandelt sich ein Haus in eine Tanzfläche, untermalt vom Song «What is love? Baby don’t hurt me, no more». Gelbe Buchstaben erscheinen auf dem Bildschirm, eröffnen einen Raum der Intimität. Es sind die Worte der Filmemacherin, die uns leiten. Seit dem plötzlichen Tod ihres Partners fühlt sich Lou Colpé «in zwei Teile gespalten». Entgegen fast allen Ratschlägen kehrt sie in die gemeinsame Wohnung zurück – nicht, um sich dort einzuschliessen, sondern um sie in eine Art magische Festung des Überlebens zu verwandeln. Ihre Kamera fängt die Unerbittlichkeit des Lebens ein: Abblätternder Lack erinnert daran, dass die Zeit vergeht, die mürrische Katze muss gefüttert werden und Sprachnachrichten werden zu beständigen Begleitern. Die Bilder frieren die Trauer aber nicht ein, sondern setzen sie in Bewegung und verlebendigen die Räume, damit das Leben weitergehen kann. Zurückhaltend, aber strahlend erinnert der Film an die Kraft der Kunst, bei der Überwindung von Schmerz helfen zu können. Visions du Réel 202623.11.2026, 20:30: In Anwesenheit von Lou Colpé. Das Gespräch moderiert Anaïs Steiner (auf Englisch).
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Lundi 23. Novembre 2026, 20:30 - 21:53 Uhr
- Ort Stadtkino Basel, Klostergasse 5, 4051 Basel
- WWW www.stadtkinobasel.ch
- Réservation préalable www.stadtkinobasel.ch
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :agendabasel.ch





