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Du sollst keine Ehebrecherinnen steinigen: Nonmonogamie im gegenreformat. Luzern
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Rapport

Museum Luzern, Luzern

Du sollst kei­ne Ehe­bre­che­rin­nen stei­ni­gen: Non­mo­no­ga­mie im ge­gen­re­for­mat. Lu­zern

Mercredi, 29. Avril 2026

An Hochschulen, im Kunst- und Kulturbetrieb wie auch im öffentlich-politischen Diskurs verschieben sich derzeit die Rahmenbedingungen, unter denen kontroverse Themen diskutiert werden können.

Das "Gleichnis der Ehebrecherin" ist eine vielzitierte Bibelstelle, die sich auch als Kunstmotiv hoher Beliebtheit erfreute: Sex and crime in a nutshell. So durfte die Szene nicht fehlen auf dem Bilderweg der Hofbrücke, der im 16. Jahrhundert in Luzern entstand. Welche Vorstellungen von Intimität, Moral und gerechter Strafe werden darin transportiert?

Mit einem genauen Blick auf das Bild werden gängige Rollenbilder von "Huren und Heiligen" hinterfragt. Wie entstehen daraus wirkmächtige Vorbilder? Bibelgeschichten zeugen davon, wie sich unsere Leben in 'grosse Erzählungen' hineinorganisieren. Träumen wir von der romantischen Traumhochzeit - oder einem grossen, heldenhaften Abenteuer?

Märchenhafter Heterosexismus wirkt so natürlich, dass Alternativen utopisch scheinen. Doch die Geschichte hält noch ganz andere Geschichten parat: Das «war nicht immer schon so», und es muss auch nicht immer so sein. Geschichten der sündigen Magdalena und jungfräulichen Maria brechen mit Normalitätserwartungen und öffnen ganz neue Denkhorizonte.

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen der Vortragsreihe «Verbotene Gedanken».

Vortrag mit Dr. des. Sahra Lobina.

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Informations sur l'événement

Obight !

Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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