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Dos
Ensemble Proton «Versinken»
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Rapport
  • Sons

Kunstraum Walcheturm, Zürich

En­sem­ble Pro­ton «Ver­sin­ken»

Mercredi, 24. Juin 2026

Ensemble

Bettina Berger, Flöte

Martin Bliggenstorfer, Oboe

Richard Elliot Haynes, Klarinette

Elise Jacoberger, Fagott

Vera Schnider, Harfe

Coco Schwarz, Tasten/Elektronik

Maximilian Haft, Violine

Jan-Filip Ťupa, Violoncello

Programm

Nuño Fernández Ezquerra  (*1992): Monumento (2026) UA 

Naomi Pinnock (*1979): Neues Werk (2026) UA 

 

Die Feinheit der Klangsprachen von Naomi Pinnock und Nuño Fernández Ezquerra verführt dazu, sich in die langsam entspinnenden Klänge einsinken zu lassen wie in verschiedene haptische Texturen. Ihre Musik drängt sich nicht auf, sondern lädt ein, ihr Gehör zu schenken und sich emotional von ihrer beinahe mikroskopischen Klarheit berühren zu lassen.

Nuño Fernández Ezquerra verfasste für Proton bereits 2024 das Werk «Il tempo si riversa verso un orizzonte infinito» und wurde nun im Rahmen der in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia neu gestalteten Ausschreibung «Protonwerk No. 15» für einen grösseren Auftrag ausgewählt.

«Eintauchen, Mystik, Entkörperlichung, die Suche nach anderen Ebenen durch klangliche und ästhetische Erfahrung – die Erforschung dieser Konzepte war schon immer in meinem Werk verwurzelt, aber in jüngster Zeit hat sie zu längeren, sogar konzertlangen Werken geführt, in denen die Behandlung ausgedehnter Formen es ermöglicht, sich in einem Meer von Klängen zu verlieren.»

Die Proton-Jury überzeugte er insbesondere mit seiner Fähigkeit zur Gestaltung von Zeit mit traditionellen kompositorischen Mitteln, die er für das neue Werk auch mit Live-Elektronik und Lichtgestaltung anreichert.

Naomi Pinnock schreibt erstmals ein Werk für Proton. Die Erosion (als Metapher) ist in den letzten zehn Jahren in ihre Arbeit eingesickert. Geologische Formationen, die durch Abschleifen, Abnutzung und Verwitterung entstehen, faszinieren sie: «Hoodoos nehmen allmählich Gestalt an, wenn das Wasser über Jahrtausende hinweg zyklisch in den Felsen gefriert und auftaut, und Sinkhöhlen, Dolinen genannt, entstehen nach langsamen Lösungsvorgängen von Gestein in Karstgebieten. Diese Orte, an denen die Erosion deutliche Spuren in der Landschaft hinterlassen hat, können auch zu heiligen, liminalen Räumen werden, zu Durchgängen zur Unterwelt.

Eine materielle Welt, die zerfällt und sich auflöst. Wie können diese Erosionsphänomene in der Musik ihren Niederschlag finden?»

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Informations sur l'événement

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