Gantenbein erfindet sich neu, gibt Blindheit vor und liebt eine Schauspielerin. Eifersucht zerbricht sein Konstrukt. Ein Spiel über Identität.
Gantenbein denkt sich ein Leben aus und spielt es in verschiedenen Entwürfen und Episoden, verwirft sie und erfindet sich immer wieder neu. Gantenbein ist kein Held.
In die Welt geworfen ist er orientierungslos unterwegs in Zürich. Gantenbein gibt vor, blind zu sein. Durch eine Sonnenbrille beobachtet er die Menschen, meint sie verstehen zu können. Er verliebt sich in eine Schauspielerin und sie spielt mit. Sie gehen eine Beziehung ein, liebevoll und intellektuell konstruiert. Alles scheint zu funktionieren. Doch dann taucht etwas auf, das sich nicht kontrollieren lässt: Eifersucht, ein Gefühl, das seine Konstruktion sprengt. Irrational, brutal und ehrlich. Gantenbein ist kein Liebesroman. Es ist ein Versuchslabor. Eine Arbeit am Erzählen. Eine offene Wunde.
Regisseur Basil Zecchinel und Schauspieler Max Kraus setzen sich mit dem Autoren Frisch, Eifersucht, Identität und einem Verlorensein in Zürich auseinander.
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