Flavia Brändle und Margrit Linder erzählen über die fast verschwundenen Grashandbesen und zeigen die Herstellung.
Vor einigen Jahrzehnten noch gehörte der Grashandbesen in ländlichen Gebieten der Schweiz zum Alltag. Ob in der Küche, im Eingangsbereich oder bei der Reinigung von Schuhen - der vielseitige Helfer war unverzichtbar. Geflochten aus Pfeifengras, das in Feuchtwiesen wächst und meist von Frauen gezogen und weiterverarbeitet wurde, diente er vor allem dem Eigenbedarf, zuweilen auch als Marktware. Mit dem Verschwinden der Holzkochstellen und der Verbreitung von Plastikbesen ist der Grashandbesen jedoch nahezu verschwunden, gleich wie das Wissen um die kunstvollen Bindetechniken.
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