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Iranisches Filmschaffen: Afsaid
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Rapport
  • Film

HSG (Hochschule), St. Gallen

Ira­ni­sches Film­schaf­fen: Af­said

Mardi, 12. Mai 2026

Spielfilm von Jafar Panahi.

Eine Gruppe junger Frauen verkleidet sich als Männer, um trotz Verbot ein Fussballspiel im Stadion in Teheran zu sehen. Atmosphärisch dicht zeigt der Film den absurden Alltag von Verboten, Autorität und Widerstand. Afsaid ist eine lebendige, kritische und auch humorvolle Erzählung über Mut, Freiheitsdrang und gesellschaftliche Regeln im Iran.

Seit 47 Jahren ist Iran aufgrund politischer Sanktionen weitgehend von der Welt isoliert. Einen der wenigen Zugänge zur iranischen Gesellschaft bieten kulturelle Formate, insbesondere das Kino. Iranische Filme geniessen international hohes Ansehen und werden auf renommierten Festivals vielfach ausgezeichnet. Vor allem nach der Revolution 1979, die zur Islamischen Republik führte, entwickelte sich eine eigenständige Filmsprache: geprägt von poetischem Realismus, subtiler Gesellschaftskritik, Minimalismus und symbolischem Erzählen.

Drei von der Dozentin Elika Palenzona-Djalili kuratierte Filme er­ öffnen eindrucksvolle Einblicke in Alltag, Moral und soziale Konflikte jenseits politischer Schlagzeilen. Afsaid ist der dritte und letzte Film dieser Reihe. 

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