Brahms' Musik habe «ein starkes Trostelement», hat der Pianist Igor Levit einmal gesagt, «sie hat etwas so Haltendes und Umarmendes!» Das habe damit zu tun, dass dieser Komponist «allen Emotionen viel Zeit und Raum» lässt, seine Musik «gewährt auch in den virtuosesten Dingen ein Ein- und Ausatmen». Was er damit meint, wird in seiner Interpretation des 2. Klavierkonzerts zu hören sein. Im Anschluss daran dirigiert Paavo Järvi die Sinfonie Nr. 1 von Brahms' Mentor Robert Schumann, ein Werk, das ebenfalls intensive Gefühle vermittelt: Der auch sprachlich überaus ausdrucksstarke Schumann schrieb sein erstes grosses Orchesterwerk «in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis ins höchste Alter hinreisst und in jedem Jahr von neuem überfällt».
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Mercredi 17. Juin 2026, 19:30 - 00:00 Uhr
- Ort Tonhalle Zürich, Claridenstrasse 7, 8002 Zürich
- WWW www.tonhalle-orchester.ch
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :kulturzueri.ch



