Grüne Energie, dreckige Geschäfte? Während Europa den Klimawandel bekämpfen will, droht der Abbau von Rohstoffen genau jene Lebensgrundlagen zu zerstören, die es zu schützen gilt. SCARS OF GROWTH führt mitten in diesen Widerspruch – und zu Menschen, die sich dagegen wehren.
Der European Green Deal soll Europas Wirtschaft klimafreundlicher machen und weiteres Wachstum ermöglichen. Elektroautos und erneuerbare Energien gelten als zentrale Bausteine dieser Strategie. Doch ihre Herstellung erfordert grosse Mengen an Metallen, die heute zu einem erheblichen Teil aus China stammen. Um die Abhängigkeit zu verringern, will die EU den Rohstoffabbau in Europa ausweiten. Eine breite politische Mehrheit unterstützt die Wiedereröffnung sogenannter grüner Minen.
Für die Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben, steht jedoch viel auf dem Spiel. Héctor, ein Bauer aus Spanien, und Matti, einer der letzten indigenen Rentierhalter Schwedens, fürchten, dass ihre bereits nachhaltigen Lebensweisen den Interessen der Grossindustrie geopfert werden.
SCARS OF GROWTH fragt, ob es einen Ausweg aus dem ausbeuterischen Rohstoffabbau gibt, in der Wirtschaft und Politik gefangen scheinen.
Bild: Scars of Growth @ Monika Grassl & Linda Osusky
Vor dem Film, 17:30 Uhr
Führung mit dem Fotografen Maximilian Mann durch seine «TruePicture»-Ausstellung «Zwischen Hoffnung und Dystopie» in der COALMINE (6. Februar bis 30. Mai 2027).
Gäste: Maximilian Mann, Fotograf, und Manuel Bauer, Gründer von «TruePicture»
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.





