Bei Mario Petuzzi erwacht die Mutter aus dem Winterschlaf – Armen Avanessian geht in seinem Essay Sinn und Zweck des Überwinterns nach.
Wenn der Schnee in den Alpen bis ins Tal hinunter schmilzt, ist es soweit: Die Mutter erwacht aus ihrem Winterschlaf, den Kopf voller Träume der letzten Monate. Erwartet wird sie vom Grossvater, umsorgt von ihren Kindern, den Zwillingen. Schon bald reisen die ersten Besucher an, denn die Träume der Mutter versprechen Rat und spenden Trost. So geht es Jahr für Jahr. Doch in diesem Sommer, dem zehnten der Zwillinge, wird sich alles ändern – und was die Mutter weissagt, wahr werden.
Armen Avanessian, Philosoph und Spezialist für spekulatives Denken aus der Zukunft, entfaltet Hibernation – Winterschlaf oder Winterstarre – als erkenntnisstiftende Naturtechnik für unsere Zeit. Er verbindet philosophische Reflexion mit Kulturanalyse: Winterschlaf wird zur Metapher für konkrete Strategien des Hinunterfahrens und Wiederhochfahrens inmitten von Hyperaktivität, Wachstumszwang und Polykrisen.
Christoph Steier moderiert das Gespräch rund um Hibernation und Hokuspokus.
© Bilder: Michaela Kölle, Agentur Anzenberger, Diogenes Verlag/Lena Reiner
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Mercredi 21. Octobre 2026, 20:00 - 00:00 Uhr
- Ort Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :kulturzueri.ch

