Berge und Bergbau!
Haben wir eine Zukunft und wenn ja, wo?
Die junge Schweizer Literatur verhandelt Heimat, Overtourism und Klimakrise, während im Theater immer tiefer nach der Wahrheit gebohrt wird. Woher kommt der plötzliche Rückzug ins Bergdorf? Woraus nährt sich Zuversicht? Darüber diskutieren Florian Badel, Janica Irina Madjar und Sarah Calörtscher.
Bei Sarah Calörtschers Stück «Drill Baby Drill» (ab 19.10.26 im Theater Neumarkt) verweigert ein depressives Orakel nahe des Erdkerns die Weissagung und schöpft trotzdem Hoffnung, denn des Pudels Kern liegt womöglich tief in der Erde. Sie skizziert einen weitreichenden und tiefschürfenden Entwurf für die Zukunft. Dem gegenüber kehren die Protagonistinnen in den Romanen von Flurina Badel («Nebelflüchtige») und Janica Irina Madjar («Den Berg auf der Zunge») in ihre von wuchernden Zweitwohnungen, touristischen Infrastrukturen und tauendem Permafrost versehrten Heimatdörfer zurück – und verschwinden im Wahnsinn oder finden zweifelhafte Erfüllung in der Wiederannäherung an eine Heimat.
Eingeladene Autorinnen: Flurina Badel, Janica Irina Madjar, Sarah Calörtscher
Moderation: Rachel Braunschweig
Lesung: Miriam Japp
Im Rahmen von Zürich liest
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
