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Ach, wie grausam – A que vile. Lieder für eine mysteriöse Dame
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Nydeggkirche, Bern

Ach, wie grau­sam – A que vi­le. Lie­der für ei­ne mys­te­riö­se Da­me

Sabato, 27. Giugno 2026

Lieder eines der bedeutendsten Liedkomponisten des späten 15.Jahrhunderts: Antoine Busnoys (c1435–1492).

In nicht weniger als fünf Liedern von Antoine Busnoys (c1435–1492) begegnet uns entweder in Andeutung oder als Akrostichon ein vollständiger Name: Jaqueline d’Haqueville. Auch wenn wir sie nicht eindeutig identifizieren können, war diese Dame offenbar Anlass für Busnoys, sehr ungewöhnliche und ungeheuer ausdrucksstarke Lieder zu komponieren. Und obwohl er einer der produktivsten französischen Liedkomponisten des späten 15. Jahrhunderts war und als einer der herausragendsten neben Johannes Ockeghem gilt, wird Busnoys in der Aufführungspraxis bis heute häufig übergangen. Wie unrecht ihm damit getan wird, beweisen seine Lieder immer wieder aufs Neue.

Korneel Van Neste – Gesang
Dina Picon – Gesang
Ivana Ivanović – Gesang, Portativ
Elizabeth Rumsey – Viola d’arco, Rebec
Marc Lewon – Laute, Viola d’arco, Rubecone; Leitung

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