Ein Solo von Andreas Storm
«Als ich 4 Jahre alt war zog meine Schwester aus und hinterliess mir ihre Plattensammlung. Seither bin ich besessen von Platten und von Musik. Als 8jähriger überredete ich meine Mutter, mir «Pyramid» von Alan Parsons Project, zu kaufen. Nur wegen des Covers. Eine Platte mit einem SOLCHEN COVER konnte einfach nicht schlecht sein! Ich hörte nur noch diese Platte. Ich erfand Choreographien dazu und tanzte sie meiner Mutter vor. Quasi als Liebeshandel. Auf Socken, im Wohnzimmer, vor der Schrankwand. An diese Choreographien erinnere ich mich noch heute. Und da dachte ich: Die könnte ich doch 50 Jahre später nachtanzen. Und das Publikum wär meine Mutter.»
Ausgehend von der eigenen Biographie reflektiert der Performer Andreas Storm, nach eigenen Angaben «dick, asthmatisch und stramm auf die 60 zugehend», die persönlichen und gesellschaftlichen Versuche, der sogenannten Realität durch die Institution «Club» für Stunden zu entfliehen - und gleichzeitig ganz bei sich anzukommen. Was bedeutet es, Musik zu hören und sich dazu zu bewegen? Ist das eine fast religiöse Erfahrung – oder einfach peinlich? Und gibt es da einen Unterschied?
«Dicker Mann, der tanzt? Ist fünf Minuten lustig». F.M.
«Put on your red shoes and dance the blues ». D.B.
Ein Abend über Rituale On The Dancefloor, über die Hoffnungen, Versprechungen und Demütigungen, die uns alle erwarten, sobald wir uns bewegen. Gedanklich und Körperlich. Häschtäg: Asthma, Selbsthass, Junkfoodwampe, Rausch, Selbstermächtigungsscheisse durch das Tool des Mitleids, Mörder auf dem Dancefloor, Blood on the Dancefloor, Queerwerdung on the Dancefloor, Trauer, schlimmster Song der Welt, Camp und diese DJane und das Saven des Lebens gestern Nacht.
«Es müsste immer Musik da sein, bei allem, was du machst!» (Absolute Giganten)
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Künstlerische Leitung & Performance Andreas Storm
Regie Johanna Böckli
Technische Leitung Patrick Hunka
Musik tba
Produktion Verein Mirage Productions
Produktionsleitung Angela Rohrer
Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Heinrich Hössli Stiftung, Migros Kulturprozent, Elisabeth Weber Stiftung
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Dauer: ca. 70 Minuten
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Domenica 8. Novembre 2026, 18:00 Uhr
- Ort Quartiertreff Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
- WWW rotefabrik.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:kulturzueri.ch


