Christian Tschannen und Loretta Seglias führen gemeinsam durch die Ausstellung und sprechen miteinander über historische Zusammenhänge und persönliche Erfahrungen.
Bis in die 1980er-Jahre wurden Hunderttausende Kinder durch Behörden und private oder kirchliche Organisationen von ihren Familien getrennt und als billige Arbeitskräfte auf Bauernhöfen verdingt, in Heimen, geschlossenen Einrichtungen sowie Strafanstalten fremdplatziert. Dort leisteten sie Zwangsarbeit und erfuhren oft körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt.
Christian Tschannen (Betroffener von Fremdplatzierung und Kunstschaffender) und Loretta Seglias (Historikerin) führen gemeinsam durch die Ausstellung und sprechen miteinander über historische Zusammenhänge und persönliche Erfahrungen. Sie erzählen, welche Überlebensstrategien die Betroffenen entwickelten und welche Folgen dieses dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte bis heute hat. Insbesondere beleuchtet Christian Tschannen die Schwierigkeiten, die sich Betroffenen nach dem Wandel der rechtlichen Situation um 1981 bis heute stellen. Im Austausch mit dem Publikum entsteht Raum für Fragen, Resonanz und Reflexion.
Hinweis: Die Begegnung beinhaltet persönliche Berichte von physischer, psychischer, struktureller und sexueller Gewalt.
Diese Veranstaltung wird unterstützt durch das Bundesamt für Justiz.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Sabato 28. Marzo 2026, 13:30 - 14:30 Uhr
- Ort Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, 8001 Zürich
- WWW www.landesmuseum.ch
- Prenotazione anticipata www.landesmuseum.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:myfarm.ch





