Samuel Müller wirbelt über die Bühne und verkörpert in rasendem Wechsel eine kaleidoskopische Parade aus Figuren, Stimmen und Identitäten. Doch als diese sich ihrer eigenen Fiktion bewusst werden, beginnt das Stück zu brennen: Handlung zerfällt, Logik implodiert, Realität kippt in den Paradoxenstrudel. Was folgt, ist ein performatives, metafiktionales Kettensägenmassaker, bei dem die letzten Reste von Realität niedergemäht werden wie B-Movie-Charaktere in einem schlechten Horrorfilm − voller Spiellust, absurder Selbstreflexion, Ironie und kontrollierter Entgleisung − unvorhersehbar, lustvoll, radikal.
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