Momoko Gill gilt als eines der bestgehüteten Geheimnisse der britischen Elektronik- und Jazzszene. Nach dem gefeierten Album «Clay», das in Zusammenarbeit mit Matthew Herbert entstand, präsentiert die Musikerin nun ihr Solo-Debüt.
Als Schlagzeugerin, Produzentin, Songwriterin und Sängerin trat sie in der Vergangenheit mit Musiker*innen wie Alabaster DePlume (etwa 2022 im Moods), Matthew Herbert, Coby Sey, Tirzah und Nadeem Din-Gabisi auf. Doch mit «Momoko» (2026, Strut Records) tritt sie nun mit einem Album ins Rampenlicht, das ganz und gar ihr eigenes ist.
Darauf sind stilistische Einflüsse von Jazzmusiker*innen ebenso zu hören wie solche von Singer-Songwritern oder experimenteller und elektronischer Musik. Anstatt Stereotypen nachzuahmen und in Traditionen zu verweilen, formt Momoko Gill dabei ihren Sound durch Gefühl und Ausdruck. Und ihre butterweiche Stimme lässt auch das zähste Herz zerfliessen.
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