Auch wenn Roman Rutishausers Klauen noch nicht gichtig sind, lässt er sich an diesem musikalischen Abend mitten in James Joyces Bild hineinplumpsen.
Als Roman Rutishauser diesen Satz im Ulysses von James Joyce entdeckte, war er begeistert: Wie oft krampft man vergeblich nach Worten, um Musik zu beschreiben, nur um festzustellen, dass es dafür letztlich keine Worte gibt. Umso deutlicher hört man beim Lesen das Bild vom Klavierspieler und seiner Musik in der rauchigen Kneipe, wenn Joyce schreibt: «Seine gichtigen Klauen plumpsten Akkorde.»
Auch wenn seine Klauen noch nicht gichtig sind, lässt sich Rutishauser an diesem Abend mitten ins Bild hineinplumpsen – ohne Netz, in freier Improvisation und mit Lust, die rauchigen Gedankenschwaden im Saal in musikalischen Hustenreiz zu verwandeln. Da kann nichts schief gehen, denn wie meinte Joyce: «Die blosse Tatsache von Musik zeigt, dass man.»
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Sabato 25. Aprile 2026, 18:30 - 00:00 Uhr
- Ort University of Zurich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich
- WWW joycefoundation.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:kulturzueri.ch





