Was sagen Statistiken über die Schweiz und was nicht? Wer entscheidet, was zählt: Wohlstand, Ungleichheit, soziale Sicherheit?
Was sagen Statistiken über die Schweiz und was nicht? Wer entscheidet, was zählt: Wohlstand, Ungleichheit, soziale Sicherheit? Und wie formen statistische Kategorien nicht nur unser Wissen, sondern auch den Handlungsspielraum staatlicher Akteure?
Statistiken gelten als zentral für das Funktionieren von modernen Demokratien – und sind doch stets Teil politischer Aushandlungen. Mit der Gründung des Eidgenössischen Statistischen Bureaus 1860 begann in der Schweiz die systematische Erhebung von Daten. Im 20. Jahrhundert entwickelten sich daraus jene Formen der Wissensproduktion, die Gesellschaft erst messbar machten: durch Debatten darüber, was erfasst werden soll, durch politische Entscheidungen, die bis heute nachwirken und durch die zunehmende Einbindung in internationale statistische Standards und Organisationen.
Der Historiker Matthieu Leimgruber und der Statistiker Georges-Simon Ulrich greifen diese Themen auf. Gemeinsam diskutieren sie, wie statistische Systeme entstehen, wessen Realität sie abbilden und was dies für unsere Gesellschaft heute bedeutet.
Moderation: Christina Neuhaus, Leiterin Inlandredaktion NZZ
Der Anlass findet in Kooperation mit dem Bundesamt für Statistik statt.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Lunedi 24. Agosto 2026, 18:30 - 20:00 Uhr
- Ort Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, 8001 Zürich
- WWW www.landesmuseum.ch
- Prenotazione anticipata tickets.landesmuseum.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:guidle.com





