«versorgt» beschreibt, wie transgenerationale Traumata sich als vermeintlich normale Verhaltensmuster in den Alltag schleichen, und bricht das Schweigen über diese oft schambehafteten Familienthemen.
Vater und Tochter treffen sich im Haus der verstorbenen Lina, um sich um den Nachlass zu kümmern. Die beiden sind entfremdet, können keine Nähe zulassen, obwohl sie es sich eigentlich wünschen. Während sie über Lina sprechen, erkennen sie Verhaltensmuster, die ihr Leben bis heute prägen.
In der Schweiz wurden bis in die 1980er Jahre sogenannte «fürsorgerische Zwangsmassnahmen» durchgeführt. Hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden fremdplatziert, verdingt, entmündigt, zwangssterilisiert oder in Anstalten «versorgt». Die durch Behörden ausgeübte Gewalt und die gesellschaftliche Ausgrenzung hallen bis heute in vielen Familien nach.
Sandra Forrers Text beschreibt, wie transgenerationale Traumata sich als vermeintlich normale Verhaltensmuster in den Alltag schleichen und vermag mit Humor und Leichtigkeit das Schweigen über diese oft schambehafteten Familienthemen zu brechen.
Eine Produktion von Nina Mariel Kohler.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Venerdì 30. Aprile 2027, 20:00 - 00:00 Uhr
- Ort Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20, 3011 Bern
- WWW www.schlachthaus.ch
- Prenotazione anticipata www.schlachthaus.ch
- Link
- Accessibilità
- child_friendly Kinderwagen (completo)
- accessible Rollstuhl (maggioranza)
- Quelle:guidle.com


