Yugo: an anthem of female rage erforscht Identität aus einer weiblichen Perspektive. Fragen nach in den Körper eingeschriebenem Erbe, sozial-politischen Dynamiken, Verschiebungen von Identität – sowohl individuell als auch kollektiv – sowie der Ausdauer, die weiblichen Körpern abverlangt wird, durchziehen diese intensive, perkussive Reise.
Der Begriff Yugo verweist sowohl auf seine abwertenden Konnotationen als auch auf eine vielschichtige persönliche und kollektive Identität, geprägt von feministischen Perspektiven auf die patriarchalen Strukturen des postjugoslawischen Raums. Das Stück verhandelt Sehnsucht, Vererbung und die Reibungen, die durch Verdrängung und Verschiebung entstehen, und fragt danach, wie Identität über Zeit hinweg fragmentiert und neu verhandelt wird. In der Bewegung durch Geographien und kulturelle Wertesysteme untersuchen die Künstlerinnen vererbte Reaktionen auf Unterdrückung und Gewalt und versuchen, diese zu transformieren. Indem Yugo nachzeichnet, wie sich das Politische und das Intime im Körper einschreiben, öffnet es einen Weg vom Verstummen zur Artikulation, von vererbter Gewalt zu kollektiver Handlungsmacht und von Fragmentierung hin zur Rückeroberung des eigenen Körpers als Ort des Widerstands und des Werdens.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Sabato 18. Aprile 2026, 20:00 Uhr
- Ort Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:kulturzueri.ch


