Quer durch den Olivenhain erzählt von Dreharbeiten in einem Dorf im Nordiran. Im Mittelpunkt steht der junge Hossein, der versucht, die zurückhaltende Tahereh für sich zu gewinnen. Die Handlung entfaltet sich beiläufig, beobachtend und kommt ohne grosse Dramatisierung aus. Im Zentrum der mehrschichtigen Erzählung stehen die Lebensrealität der Dorfbewohner, die von Laien verkörpert werden. Der Fokus liegt auf ihrer Alltagswirklichkeit. Kiarostamis Handschrift ist dabei deutlich erkennbar: die formale Strenge eines hybriden Realismus. Es handelt sich um ein paradigmatisches Beispiel für modernes, selbstreflexives Autorenkino, in dem Fiktion und Film-im-Film-Struktur ineinander übergehen. Kino reflektiert hier seine eigenen Bedingungen und stellt die Frage, wie Realität im Film konstruiert wird. (lwa)
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Montag 23. Februar 2026, 21:00 - 00:00 Uhr
- Ort Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich
- WWW www.filmpodium.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch
