Museumshäppli - Geschichte über Mittag im Schloss Frauenfeld
Die Zeit von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wird oft als «Jahrhundert der Findelkinder» bezeichnet, denn damals nahm die Zahl ausgesetzter Kinder europaweit zu. Während es in Ländern wie Italien seit dem Mittelalter spezialisierte Findelhäuser gab, fehlten solche Einrichtungen in der Schweiz weitgehend. Stattdessen war das sogenannte Verdingwesen vorherrschend. Der Vortrag beleuchtet anhand historischer Quellen die Situation im Thurgau. Stieg auch hier die Zahl der Kindsaussetzungen, und wenn ja, was waren die Gründe dafür? Von wem und wie wurden die Findelkinder im Thurgau versorgt?
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