Die professionelle Beziehung zwischen Joseph Haydn (1732–1809) und seinem Arbeitgeber Fürst Nikolaus Esterházy (1714–1790) ist ohne Zweifel eines der am intensivsten erforschten und bekanntesten Beispiele musikalischer Patronage in der Geschichte der westlichen Musik.
Zwei Aspekte dieser Beziehung haben dabei besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Zum einen Haydns Verpflichtung, für das Lieblingsinstrument des Fürsten – das Baryton – zu komponieren, was zwischen 1765 und 1775 zu einem umfangreichen Korpus an Kammermusikwerken führte, darunter die berühmten 126 Barytontrios; zum anderen die Freiheit, ab 1779 über seine eigenen Werke zu verfügen und sie folglich zu veröffentlichen.
Dieses Programm beleuchtet das Zusammenspiel dieser beiden Aspekte anhand gedruckter Ausgaben von für Violine, Viola und Violoncello eingerichteten Barytontrios, einer Besetzung, die auch für Bearbeitungen von Haydns Klaviersonaten gewählt wurde.
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