Welche Spuren und Andeutungen queeren Lebens und Liebens finden sich in früheren Filmen?
«Queer» etablierte sich als Begriff erst ab den 1990er-Jahren. Welche Spuren und Andeutungen queeren Lebens und Liebens finden sich in früheren Filmen?
Casting Ella Maillart
Jean Grémillon, CH 1926; 3' ohne Dialog (DCP, sw)
Fragmente eines ungewöhnlichen Lebens, das sich den Konventionen seiner Zeit widersetzte. Die Testaufnahmen der Reiseschriftstellerin und Fotografin Ella Maillart entstanden 1926 zur Finanzierung einer Pazifikreise.
Julie from Ohio
Isa Hesse-Rabinovitch, CH 1978; 28' D•E•I (DCP, Farbe)
Die Regisseurin Isa Hesse-Rabinovitch fand mit ihren experimentellen Werken international Beachtung und gestaltete in der Schweiz den feministischen Aufbruch der 1970er-Jahre mit. Der Reisefilm JULIE FROM OHIO ist ein zärtliches und poetisches Porträt der in New York lebenden Julie, die in Italien ihrer Herkunft und ihrer Identität nachgeht.
Lady Shiva oder: «Die bezahlen nur meine Zeit»
Tula Roy / Christoph Wirsing, CH 1975; 40' D/e (DCP, Farbe)
Irene Staub aka Lady Shiva: eine schillernde Zürcher Figur der 1970er- und 1980er-Jahre und – auch wegen dieses Films – oft im Zentrum kontroverser feministischer Diskussionen über Sexarbeit. Neben ihrer Tätigkeit als Sexarbeiterin war sie bestens in der Kunst- und Filmszene vernetzt, Protagonistin in MADAME X – EINE ABSOLUTE HERRSCHERIN (1977) von Ulrike Ottinger, Modell und Geliebte der Modedesignerin Ursula Rodel und Meisterin des Glamours, aber auch des Sichentziehens und Verschwindens – und vielleicht gerade in dieser Selbstinszenierung eine queere Figur avant la lettre?
Information about the event
All current and additional information about the event can be found on the website of the organizer. Sudden changes will only be displayed on the website of the organizer.
- Time Monday 11. May 2026, 18:15 - 00:00 Uhr
- Ort Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
- WWW xenix.ch
- Links
- Accessibility
- accessible Rollstuhl (complete)
- Source:kulturzueri.ch





