Mit Uschi Waser, Elisabeth Meister und Loretta Seglias
Bis in die 1980er-Jahre wurden in der Schweiz hunderttausende Menschen Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: Sie wurden fremdplatziert, administrativ versorgt und in vielen Lebensbereichen entmündigt – mit gravierenden, lebenslangen Folgen. Die gesellschaftliche Aufarbeitung ist bis heute nicht abgeschlossen; sie beruht wesentlich auf den Zeugnissen der Betroffenen, auf der Arbeit der Forschung, ebenso aber auf der Wahrnehmung offizieller Verantwortung.
Die Zeitzeuginnen Uschi Waser und Elisabeth Meister berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, ihrem langen Kampf um Anerkennung sowie ihrem Engagement für Gerechtigkeit. Gemeinsam mit der Historikerin Loretta Seglias diskutieren sie, welche Bedeutung das Erinnern heute hat, welche Verantwortung daraus erwächst und wie die Folgen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in unserer Gesellschaft verhandelt werden können und sollen.
Moderation: Marc Tribelhorn, Redaktor NZZ
Information about the event
All current and additional information about the event can be found on the website of the organizer. Sudden changes will only be displayed on the website of the organizer.
- Time Tuesday 21. April 2026, 18:30 - 20:00 Uhr
- Ort Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, 8001 Zürich
- WWW www.landesmuseum.ch
- Advance booking tickets.landesmuseum.ch
- Links
- Accessibility
- accessible Rollstuhl (complete)
- Source:guidle.com




