In ihrem neuen grossen Roman erzählt Radka Denemarková vom 19. Jahrhundert und seinen Verheerungen, von Macht und Ausbeutung, von weiblicher Autorschaft und globalem Kapitalismus.
In ihrem neuen grossen Roman erzählt Radka Denemarková vom 19. Jahrhundert und seinen Verheerungen, von Macht und Ausbeutung, von weiblicher Autorschaft und globalem Kapitalismus.
Radka Denemarková zählt mit ihren grossen, vielschichtigen Romanen zu den wichtigsten Stimmen der tschechischen Gegenwartsliteratur. Mit «Schokoladenblut» (Hoffmann & Campe 2026, übersetzt aus dem Tschechischen von Eva Profousová) erscheint ihr neues, epochal angelegtes Werk: Mitte des 19. Jahrhunderts sitzt die Schriftstellerin Božena Němcová in ihrer kleinen Schreibstube und verfasst mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, widersetzt sich den Zwängen der Konventionen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet John D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig- braunen Rohstoff.
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