Das Porträt einer aussergewöhnlichen Frau, erzählt mit Präszision und grossem Gespür für die Ambivalenzen der Geschichte.
Das Porträt einer aussergewöhnlichen Frau, erzählt mit Präszision und grossem Gespür für die Ambivalenzen der Geschichte.
Der Journalist und Schriftsteller Olivier Guez verbindet in seinem Roman «Die Welt in ihren Händen» (Kiepenheuer & Witsch 2026, aus dem Französischen von Nicola Denis) das Leben von Gertrude Bell mit den politischen Umbrüchen im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg. Entstanden ist das Porträt einer aussergewöhnlichen Frau: Archäologin, Diplomatin, Abenteurerin – und lange die einzige Frau unter einflussreichen Männern in Mesopotamien. Guez, der mit «Das Verschwinden des Josef Mengele» international bekannt wurde, widmet sich auch hier einer historischen Figur und erzählt von Bells politischem Scharfsinn, ihrer Faszination für die orientalische Welt und den Verwerfungen einer Epoche, deren Konflikte bis in die Gegenwart reichen. Dies gelingt ihm mit erzählerischer Präzision und grossem Gespür für die Ambivalenzen der Geschichte.
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