18.30 Uhr Uhr: «Special Operation» (Oleksiy Radynski, UKR/LTU 2025) zeigt mit Blick durch Überwachungskameras, wie russische Truppen das stillgelegte Kraftwerk besetzen. Im Anschluss Video-Interview mit Regisseur Oleksiy Radynski
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20.45 Uhr: Der Dok-Film «Pripyat» (Nicolas Geyrhalter, A 1999) blickt auf Leben und Arbeit in der Sperrzone
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Im Filmpodium
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1986 macht die Reaktorkatastrophe von Tschornobyl die umliegenden Gebiete unbewohnbar und verwandelt die moderne Kleinstadt Pripyat in eine Geisterstadt. Jahre später besucht der Dokfilmer Nikolaus Geyrhalter Menschen, die trotz allem dort geblieben oder zurückgekehrt sind – zwischen überwucherten Betonlandschaften, wiedereröffnetem Kraftwerk und unsichtbarer Strahlung. Ihre Geschichten schwanken zwischen Heimatverbundenheit und Fatalismus.
2022 wird derselbe Ort erneut zum Schauplatz der Geschichte: Russische Truppen besetzen das Atomkraftwerk und nutzen das kontaminierte Gelände als Militärbasis. In «Spetsialna Operatsiia» macht Oleksiy Radynski mit Aufnahmen aus dem Überwachungssystem des Atommeilers sichtbar, wie sich das militärische Dispositiv des Angriffskriegs auf dem Gebiet der schlimmsten Atomkatastrophe der Geschichte ausbreitet. Beide Filme zeigen das Reaktorunglück nicht als abgeschlossene Katastrophe, sondern als fortdauernde Bedrohung, die von Widerstandskraft, Verdrängung und politischer Gewalt geprägt wird.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.



